Viele Menschen erinnern sich wahrscheinlich an das Märchen, in dem es das Wasser des Todes und das Wasser des Lebens gab. Wenn sie jemanden mit dem toten Wasser bespritzten, war es, als wenn er gestorben wäre – es war vergleichbar mit einer “Vollnarkose“ – aber zugleich konnten sie zum Beispiel den enthaupteten Kopf wieder mit dem Körper verbinden. Jedoch dann mussten sie ihn mit dem Wasser des Lebens bespritzen, damit er wieder aufwachte und weiterlebte. In diesem bildhaften Ausdruck steckt eine Weisheit, weshalb nicht wenig Menschen besonders nachdenken, welches Wasser lebendig ist und wo sie es gewinnen könnten.

Um diese Frage bestmöglich beantworten zu können, ist es notwendig, sich auf zwei Grundbereiche zu konzentrieren: zum einen auf die chemische Zusammensetzung, aber auch auf dessen energetische Aspekte. Betrachten wir zuerst den Einfluss der chemischen Zusammensetzung des Wassers. Überall kann man über Wasserverschmutzung lesen. Die Gesamtzusammensetzung und die Eigenschaften des Wassers variieren je nach Quelle und Art der Weiterverarbeitung.

Allgemein verschlechtert sich die Qualität der Oberflächengewässer am stärksten, da ihre Verschmutzung weiter zunimmt. Synthetische Düngemittel und andere Substanzen, die mit der Intensivierung der Landwirtschaft in Zusammenhang stehen, wie Pestizide und andere Sprühmittel, werden seit langem in Bäche und Flüsse abgelassen. Auch in Bäche und Flüsse werden unzureichend gereinigte Abwässer abgelassen, in denen es große Mengen an Chemikalien, vor allem aus Wasch- und Reinigungsmittel und anderen Produkten der täglichen Pflege, sowie zahlreiche Medikamentenrückstände gibt.

Aus der Perspektive des besprochenen Themas lässt sich sagen, dass das Vorhandensein der meisten der oben genannten chemischen Schadstoffe in solchem Wasser eher „abtötet“. Pestizide sollen ja entweder Kräuter vertilgen, die die Leute als „Unkraut“ bezeichnen, oder Insekten, die als „Schädlinge“ bezeichnet wurden usw. Wenn man sich die Zusammensetzung gängiger Reinigungsprodukte und anderer Produkte der täglichen Körperpflege ansieht, findet man meistens chemische Konservierungsmittel, die die Entwicklung der „gefährlichen“ Mikroorganismen unterdrücken sollen, die viele Leute gerne alle vernichten würden. Sie haben wahrscheinlich Angst vor den unsichtbaren kleinen Wesen, über die sie keine Kontrolle haben. Weil Konservierungsmittel oft ziemlich giftig sind, „abtöten“ sie nicht nur Mikroorganismen, sondern auch Wasser. Eine ähnliche Wirkung haben Desinfektionsmittel und viele Medikamente, die ebenfalls als Aufgabe haben, Mikroorganismen abzutöten.

Doch diese „Zerstörung“ fällt auf den Menschen zurück. Rückstände der oben genannten und anderen Schadstoffe kommen häufig im Trinkwasser vor, das durch die Flusswasserreinigung gewonnen wird. Diese gefährlichen Stoffe können mit diesem Wasser dann in den menschlichen Körper gelangen! Also das Trinken des toten Wassers, das aus Flüssen und Staudämmen stammt, ist ziemlich riskant. Viele Schadstoffe (wie z.B. Pestizide) können jedoch auch in die Quelle des Grundwassers gelangen, das sich in der Nähe von Feldern befindet usw. Durch das Kochen des Wassers werden bestimmte Stoffe (z. B. Chlor und andere flüchtige Verbindungen) verdampft, sodass es beispielsweise zur Teezubereitung verwendet werden kann. Jedoch sinnvoller ist die Anschaffung eines hochwertigen Mehrstufenfilters, der den Großteil der Schadstoffe aufnehmen sollte. Da sich im „Trinkwasser“ jedoch oft viele verschiedene Chemikalien befinden, wäre es notwendig, mehrere selektive Reinigungsmethoden anzuwenden, um diese vollständig zu entfernen.

Also der sicherste und billigste Weg ist, eine natürliche Quelle zu finden und dort kostenlos Wasser selber zu schöpfen. Wer wirklich will, findet vermutlich in seiner Nähe oder in Fahrdistanz einen geeigneten Brunnen. Wer keine diese Möglichkeit hat und Quellwasser in Flaschen kaufen möchte, sollte das Wasser in Glasflaschen und nur im äußersten Notfall in PET-Verpackungen sein. Allerdings muss jedes gekaufte Wasser oder jede andere Flüssigkeit energetisch gereinigt und belebt werden, da es nicht nur auf die chemische Zusammensetzung ankommt.

Dabei sollten auch energetische Aspekte berücksichtigt werden, die einen erheblichen Einfluss auf die Endwirkung des Wassers haben. Mangelndes Wissen auf diesem Gebiet ist häufig die Ursache für erhebliche Fehler, die letztlich zu einer Schwächung der Fähigkeit des Wassers führen, in seiner Schlüsselrolle als Vermittler des Lebens. Schon nur die falsche Wirtschaftslandschaft des Menschen stört den natürlichen Wasserkreislauf. Wird Wasser durch künstlich aufgebaute, gerade Kanäle geleitet oder in geschlossenen Reservoirs gestaut, wird die natürliche Ordnung des Wassers ebenfalls gestört. Auch kilometerlange, gerade Wasserleitungen, verschiedene chemische und physikalische Wasseraufbereitungen mit negativen Nebenwirkungen, falsche Materialien für die Wasserverteilung, ungeeignete Verpackungen für Flaschenwasser (z.B. PET) und andere Fehler – all das sind Beispiele für einen falschen Umgang mit Wasser, der dessen Energien und Strahlungen ungeeignet verändert.

Nicht nur das Wasser leidet, sondern auch diejenigen, die langfristig auf seine Nutzung angewiesen sind. Die schlimmsten Wirkungen hat chemisch verunreinigtes und falsch aufbereitetes Wasser. Wer sich mit solchem „toten“ Wasser duscht, wird eher ermüdet als erfrischt. Und wenn er es trinkt, wird es ihm wahrscheinlich nicht schmecken und ihm auch nicht gut tun. Am meisten wird es ihm auf der seelischen Ebene schaden. Daher ist es mehr als sinnvoll, sowohl die chemische Zusammensetzung des Leitungswassers als auch seine energetischen Aspekte zu verbessern, z. B. Revitalisierung am Verbrauchsort.

Bei der Wasserbelebung handelt es sich um ein biotechnisches Verfahren, bei dem ein Energieteil des Wasserflusses ins Wasser übertragen wird (eine Erklärung dazu finden Sie hier: www.wasser-revitalisierung.de). In der Natur erfolgt diese „Revitalisierung“ in natürlich fließenden und unbeschädigten unterirdischen und oberirdischen Gewässern. Die energetisch stärksten Wässer kommen hauptsächlich aus Bergquellen, aber auch aus vielen Brunnen, die sich in der reinen Natur befinden. Darüber hinaus gibt es auch heilende Mineralquellen, deren Wasser unter dem Einfluss von Druck, Wärme und Gasen aus der Tiefe an die Erdoberfläche herausquellen. Alle diese Quellen sorgen aufgrund ihrer aktiven Strömung dafür, dass das Wasser ständig in Bewegung bleibt. Daher können wir die als Vorbild des lebendigen Wassers betrachten, das formbar ist und sich jederzeit an die Lebensbedürfnisse anpassen kann.

Man kann dieses Wasser als zärtlich mütterlich und fürsorglich beschreiben, als ein Wasser, das liebeschenkend ist und zu sinnvollen Aktivitäten anregt. Es verfeinert auch und veredelt. Wir beschreiben hier bewusst die Wirkung des Wassers als weibliches Prinzip. Ja, das Wasser und seine natürlichen Ressourcen werden durch die wesenhaften Beschützerinnen, Wassermädchen, belebt. Obwohl die meisten Menschen sie heute nicht sehen und oft nicht anerkennen, haben die Menschen diese anmutigen Wesen früher gesehen, aber sie haben sich auch mit ihnen beraten und um Hilfe und Rat gebeten usw. Wassermädchen haben in der Regel schöne weibliche Formen und sind unter anderem für die ständige Regeneration und Revitalisierung des Wassers verantwortlich. Dabei übermitteln sie ihm erfrischende Energieströme, die sie aus höheren Ebenen erhalten.

Allerdings können Naturwesen nur dort perfekt funktionieren, wo richtig geführte Bewegung verläuft. Wenn ein Mensch durch seine leichtfertigen Wünsche die Möglichkeit seiner Wirkung verhindert, beginnt der Verfall mit den damit einhergehenden Folgen. Im Wasser äußert sich dieser Prozess in der Faulung des langen stehenden Wassers, in der Überwucherung der künstlich errichteten (und auch verschmutzten) Staubecken mit Algen, Cyanobakterien etc.

Hingegen das Wasser, in dem eine richtig geführte Bewegung stattfindet (das heißt in Form von schnell rotierenden Spiralen), hat die Fähigkeit, immer eine vollkommene Verbindung mit den stärkenden Strahlungen der Naturwesen aufrechtzuerhalten, die ihm je nach eigener Art alle notwendigen Strahlungen übermitteln, die das Wasser dann an diejenigen weitergibt, die es nutzen. Durch diese Belebung erhält das Wasser unter anderem die Kraft zur Zerrstörung und Abschwemmung der Unreinheiten aus dem Körper. Daher verfügt es über eine stärkere Reinigungswirkung. Darüber hinaus wird durch die natürliche Wasserbelebung das innere Gleichgewicht wiederhergestellt. Solches Wasser hilft daher nach dem Genuss auch dazu, Harmonie im inneren Körpermilieu herzustellen.

Aber auch aus spiritueller Sicht ist energetisch belebtes Wasser von unermesslicher Bedeutung, denn damit sich unser Geist wirksam mit dem irdischen Körper verbinden kann, benötigt er notwendig als ein Verbindungselement das Blut. Sein überwiegender Bestandteil ist eben das Wasser, das wenn es ausreichend von wesenhaften Strömen durchleuchtet wird, kann es geistige Kraftströme viel besser empfangen und weiterleiten.

Wenn wir das Leben erhalten wollen, müssen wir die Reinheit und Vitalität des Wassers bewahren, denn ohne es können wir hier auf der Erde nicht überleben. Wasser ist ein Geschenk, dessen Wert die Menschen noch nicht vollständig erkannt haben! Doch in der Zukunft – nach dem Abschluss der großen Reinigung dieser Erde von allem ungebührlichen, das wir hier bisher angerichtet haben – wenn die Menschen wieder Verbindung finden und mit den wesenhaften Dienern zusammenarbeiten werden, dann werden uns bisher nicht erkannte Gaben gegeben. Dazu gehört wahrscheinlich auch Neptuns lebensspendendes Wasser, das äußerst starke Ausstrahlungen wesenhafter Art vermittelt. Das wird bei der Heilung vieler Leiden helfen und außerdem auch stärkende Erfrischung bringen – und zwar nicht nur für den irdischen Körper, sondern auch für die geistigen und wesenhaften Hüllen des Geistes. Wenn wir uns jetzt schon innerlich und äußerlich mit solchem ​​Wasser reinigen könnten!

Dipl. Ing. Vít Syrový